
Der Kunstverein ”Das Dach” aus Limbach-Oberfrohna und die Niederfrohnaer Klöppelgruppe stellen im Niederfrohnaer Rathaus aus.
Öffnungszeiten:
| 02.12.2008 | 09-17.00 Uhr |
| 04.12.2008 | 09-17.00 Uhr |
| 07.12.2008 | 13-17.00 Uhr |
| 09.12.2008 | 09-17.00 Uhr |
| 11.12.2008 | 09-17.00 Uhr |







Die Kinder aus der Kindertageseinrinrichtung Pfiffikus haben zusammen mit ihren Erzieherinnen und den fleißigen Helfern des Fördervereins die Adventszeit in der Gemeinde Niederfrohna mit dem Anschieben der Pyramide vor dem Rathaus eröffnet.




Für das neue Schuljahr 2009/10 wurden 21 Kinder angemeldet. Es ist davon auszugehen, dass problemlos eine Klasse mit der geforderten Klassenstärke gebildet werden kann.
Das Ganztagsprogramm ist auch in diesem Schuljahr erfolgreich angelaufen. Bis auf ein Angebot waren genügend Anmeldungen für die einzelnen Angebote vorhanden.
Neu im Angebot sind ”Nadel und Faden” und eine Computergruppe für die Klasse 2. Insgesamt können die Kinder aus 13 Angeboten und mehreren Förderangeboten als Ergänzung zum Unterricht auswählen.
Die Schule hat auch präventive Aufgaben. Als Angebot für unsere Eltern fand am 24.11.08 um 19.00 Uhr ein offener Elternabend im Rathaus statt. Frau O. (von der Polizei Limbach-Oberfrohna) sprach zum Thema ”Sexueller Missbrauch”.
Gemeinsam mit der Kita ”Pfiffikus” planen wir für den 16.05.09 ein Piratenfest. Dazu laden wir schon jetzt herzlich ein.
Den letzten Schultag vor den Weihnachtsferien wollen wir mit einem Weihnachtsliedersingen in der Johanniskirche beenden.
Ein Dankeschön an alle, die bei der Neugestaltung und Ausstattung der Verwaltungsräume der Schule mitgeholfen haben. Besonders möchte ich mich bei unserem Bürgermeister und dem Gemeindebauhof, Ingenieurbüro Ahrens und Fa. Schade (Fliesenleger) bedanken.
Schulleiterin

Mitarbeiter des Bauhofes Niederfrohna setzten in den letzten Wochen die marode Stützmauer an der Industriebrache ehemals Trikotex/Roter Färber/Paul Kupfer an der Limbacher Straße in Stand.

Am 11.11.2008 begann die Firma Sippel & Sohn GmbH nach gründlicher Vorbereitung mit dem sachgemäßen Abriss des ehemaligen Kindergartengebäudes.
Der Bürgermeister eröffnete die turnusmäßige Gemeinderatssitzung im Saal des Rathauses Niederfrohna, am Donnerstag, dem 20. November 2008, um 18.00 Uhr.
Es hatte sich acht Bürger als Gäste eingefunden. Mehrere von ihnen meldeten sich auch in der Einwohnerfragestunde mit der Forderung nach Anbringung eines Verkehrsspiegel durch die Gemeinde an der Einmündung der Oststraße in die Limbache Straße zu Wort. Der Bürgermeister entgegnete, dass ihm das Problem bekannt sei, dass es jedoch ein komplexes Problem sei und somit keine einfache Lösung möglich wäre. Deshalb müsse der Antrag in den Bauausschuss verwiesen werden. Einerseits müssten mehrere Varianten untersucht werden (Anbringen eines Spiegels, Einrichtung einer Parkverbotszone an der Einmündung o.a.) Andererseits müsste die Polizei hinzugezogen werden. Die Einwohner verwiesen darauf, dass sie bereits im August einen Antrag gestellt hätten und forderten eine sofortige Lösung. Nachdem sie ihre Forderungen vorgebracht hatten, verließen die Einwohner die Gemeinderatssitzung. (Der Antrag der Einwohner war im August von der amtierenden Bürgermeisterin unverzüglich an das zuständige Bauordnungsamt der Stadtverwaltung Limbach-Oberfrohna weitergeleitet worden. Die offizielle Antwort des Bauordnungsamtes lautete, dass erst ein Spiegel angebracht werden könne, wenn sich die Einmündung als Unfallschwerpunkt herausstellen sollte. Dies sei momentan nicht der Fall. Deshalb sei eine Anbringung nicht möglich. Dennoch führte das Bauordnungsamt der Stadtverwaltung eine Ortsbegehung durch. Der Niederfrohnaer Bürgermeister wurde davon nicht in Kenntnis gesetzt. Abweichend von der Begründung in der offiziellen Antwort teilte das Bauordnungsamt den Bürgern im Anschluss an die Ortsbegehung mit, dass es im Ermessen der Gemeinde Niederfrohna läge, darüber entscheiden, ob ein Spiegel aufgestellt werden könne.)
Im Tagesordnungspunkt drei billigte der Rat eine veränderte Beschlussvorlage zu Hochwasserschutzmaßnahmen am Erlsteichbach. Die Gemeinde, so der Bürgermeister, gehe davon aus, dass angesichts der Dringlichkeit und der Bedeutung dieser Maßnahme für den Hochwasserschutz die zugesagte Förderung im vollen Umfang erfolgen werde.
Im Tagesordnungspunkt 4 informierte ein Mitarbeiter der Stadtverwaltung Limbach-Oberfrohna (als erfüllende Gemeinde) den Gemeinderat mit einer PC-Präsentation über Eckpunkte des Haushaltes 2009. Konkrete Zahlen konnte er den Abgeordneten leider noch nicht vorlegen. Er hob besonders heraus, dass momentan etwa 325.000,- Euro für einen ausgeglichenen Haushalt fehlten, und verwies darauf, dass die Kommunalaufsicht angekündigt habe nicht ausgeglichene Haushaltspläne nicht zu genehmigen. In diesem Falle werde der Gemeinde die eigenständige Erfüllung ihrer Aufgaben untersagt. (Hier muss man daran erinnern, dass die Gemeinde Niederfrohna als Folge der Verwaltungsgemeinschaft die vorfristige Einführung eines neuen Rechnungsverfahrens in der Stadtverwaltung mit vollziehen muss. Im Unterschied zum alten System werden in dem neuen Verfahren die Immobilien und Infrastruktur bewertet und mit Ersatzabschreibungen belegt. Die Gemeinden, die in den vergangenen Jahren viel investierten, auch um Rückstände in der Infrastrukturentwicklung aus DDR-Zeiten aufzuholen, sehen sich unvermittelt, ohne Übergangsfrist, einer großen Abschreibungsbelastungen gegenüber, und umgekehrt, die Gemeinden, die in den letzten Jahren nicht investierten, stehen ohne solche Belastung und Bedrohung da. Ob das der Gesetzgeber beabsichtigt hat oder ob man das in Dresden nicht überblickte, bleibt sich in der Wirkung eigentlich gleich.)
Der Bürgermeister und der Gemeinderat nahmen die Zahlen zur Kenntnis. Der Bürgermeister zeigte sich optimistisch, dass ein ausgeglichener Haushalt möglich sei. Im Vorjahr habe das Minus im Haushaltsansatz nach dem neuen Abrechnungssystem etwa bei 700.000 Euro gelegen. Unter diesem Blickwinkel habe sich die Gemeinde bereits angepasst.
Im Tagesordnungspunkt Anfragen wollte ein Gemeinderat wissen, ob nach dem Abriss des alten Kindergartengebäudes an dieser Stelle ein Spielplatz angelegt werde. Der Bürgermeister antwortete, dass nur eine Planierung des Geländes vorgesehen sei.
Ein Gemeinderat verwies auf Bürgeranfragen aus dem Niederdorf nach den Möglichkeiten von Laubverbrennungen. (Das Amtsblatt wird die Mittelungen zu dieser Frage im März 2009 noch einmal abdrucken.)
Ein Gemeinderat machte darauf aufmerksam, dass eine Straßenlaterne an der Friedhofstraße, unmittelbar an der Kirche, defekt sei. Die Sitzung endete gegen 19.30 Uhr.
ae

Historiker von Heimat- und Geschichtsvereinen aus der Region zwischen Freiberg und Schneeberg trafen sich am 1. November 2008 im Rathaussaal.
Im ersten Teil der Veranstaltung wurde der neue Dokumentationsband »Von der Memel bis zur Mulde. Ankunft der Evakuierten. Flüchtlinge und Vertriebenen in der Region, während und nach dem Zweiten Weltkrieg«. Dieser Band entstand im Rahmen von Diskussionsveranstaltung dieses Geschichtskreises im November 2007 und Mai 2008. Die Historiker veröffentlichten analytische Artikel, Zeitzeugenberichte und Interviews. Gleichzeitig hörten die Heimathistoriker von Jens Hummel über Aufbau, Struktur und Aufgaben des Rüstungskommandos Chemnitz währen des Zweiten Weltkrieg
Lesen Sie einen ausfürlichen Bericht bei mironde.com
(ae)

Der Bürgermeister zeigte sich nach den Rufen der NCC-Mitglieder am Rathausfenster und forderte eine ordentliche Show.

Nachdem die jungen Damen Ausschnitte aus ihrem neuen Programm getanzt hatten, und nach einer Zugabe, legte der Bürgermeister nach, und forderte eine Tanzeinlage des NCC-Vorsitzenden. Dieser traute sich aber nicht.

Dennoch überreichte ihm der Bürgermeister am Ende den Rathausschlüssel. Zum Schluss, aber nicht vergessen, trat das Prinzenpaar des Jahres 2009 erstmals öffentlich auf.

(ae)
15.11.2008 Faschingseröffnung durch den NCC( Nachthemdenball )
in der Gaststätte Mannheim Beginn um 19 Uhr
Niederfrohnas Bürgermeister hat nach 100 Tagen Rathausschlüssel wieder abgegeben
Rund 100 Tage sind die neu gewählten Bürgermeister im Amt. Gestern um 18.18 Uhr (11.11 Uhr mussten viele Narren noch arbeiten) gab Niederfrohnas Bürgermeister Klaus Kertzscher (Freie Wähler) den Rathausschlüssel wieder ab. Darüber sprach Bettina Junge mit dem gelernten Feinmechaniker.
Freie Presse: Erst mal Glückwunsch zum 61. Geburtstag. Sind Sie nach der närrischen Schlüsselübergabe heute wieder fit für eine Feier?
Klaus Kertzscher: Danke. Kein Problem. Gestern war ja erst der Auftakt der Faschingssaison. So richtig rund geht s dann im Februar zu. Dieses Jahr übrigens erstmals wieder in unserem Dorf, in der Jahnburg.
Freie Fresse: Mussten Sie Ihren Vorgänger Lothar Philipp am Anfang oft um Rat fragen?
Kertzscher: Als langjähriger Gemeinderat habe ich schon viel über die Amtsgeschäfte gewusst. Aber überall gibt es so kleine Probleme, die sich im Laufe der Zeit ergeben. Ab und zu musste ich schon nachhaken und werde das auch weiterhin tun, denn sein Rat ist nach wie vor gefragt. Dass die Belastungen für meinen Vorgänger in Grenzen gehalten werden, dafür sorgen meine sehr guten Mitarbeiter in Verwaltung und Bauhof.
Freie Presse: Seit dieser Amtszeit ist der Bürgermeister nur noch im Ehrenamt beschäftigt Die Niederfrohnaer sehen Sie aber täglich ins Rathaus gehen.
Kertzscher: Das ist ein Vollzeitjob. 14,9 Stunden habe ich für dieses Ehrenamt Zeit. Aber um die Arbeit richtig zu machen, reicht das vorne und hinten nicht. Ich bin es gewohnt, weil ich schon jahrelang viele Ehrenämter begleitet habe. Übrigens, das bin ich meinen Wählern auch schuldig, denn 95 Prozent der Stimmen das ist Verpflichtung und Freude zugleich.
Freie Presse: Nach 100 Tagen ist die Schonfrist vorbei. Haben Sie es schon bereut, dass Sie für das Bürgermeisteramt den Chefposten im Kreissportbund aufgegeben haben?
Kertzscher: Nein. Ich bin immer noch überzeugt, dass der große Kreissportbund Zwickau. nicht im Ehrenamt zu meistern ist. Vieles wird jetzt noch undurchsichtiger. Da lobe ich mir meine Gemeinde. Ich kenne mich aus und möchte noch einiges bewegen, genau wie auch als Chef vom Sportverein.
Freie Presse: Was nervt an diesem Job am meisten?
Kertzscher: Der Papierkram.
Freie Presse: Gerade weil Sie jahrelang der der Präsident des Kreissportbundes waren, haben Sie ja sportlich einiges bewegt. Worauf sind Sie stolz?
Kertzscher Auf das Vorschulprojekt. Bereits im Kindergartenalter wird Sport und Spiel einmal pro Woche angeboten. Alle reden davon, dass sich unsere Kinder zu wenig bewegen, wir haben etwas dagegen getan. Ich bin froh, dass es auch einige meiner Amtskollegen so sehen, denn bis jetzt ist das eine freiwillige Aufgabe der Kommunen, und zuerst müssen die Pflichtaufgaben erfüllt werden. Hier sollte das Gesetz geändert werden. Bestrebungen dazu sind nach Aussagen des neuen Kultusministers zu erwarten. Daher strebe man eine Änderung in der kommunalen Haushaltsordnung an.
Freie Presse: Was liegt Ihnen in den nächsten 100 Tagen am Herzen? Kertzscher: 2,6 Kilometer Kreisstraßen sind noch instand zu setzen. Vor allem die Untere Hauptstraße muss so schnell wie möglich saniert werden. Außerdem hoffe ich, dass das Radwegeprogramm neu aufgelegt wird. Mit Fördermitteln sollen die Industriebrache Trikotex an der Limbacher Straße sowie das Mehrzweckgebäude für den Kindergarten und für unsere Vereine umgebaut werden.
Freie Presse: Sie sind für sieben Jahre gewählt. Was ist Ihnen noch wichtig ?
Kertzscher: Der Ort soll sich kontinuierlich weiter entwickeln, die Vereine sich entfalten und stabilisieren. Grundschule und Kindergarten sollen erhalten bleiben.
Freie Presse: Heißt dass, die 2525 Einwohner wollen so lange wie möglich in einer selbstständigen Gemeinde wohnen?
Kertzscher: Ja. Das ist uns wichtig.
Freie Presse: Ist es nicht langweilig, wenn im Gemeinderat nur die Freien Wähler sitzen?
Kertzscher: Keinesfalls. Wir bleiben vom Parteiengerangel verschont. Es geht immer um die Sache. Auch wenn es selbstverständlich mal unterschiedliche Meinungen gibt.
Freie Presse: Glauben Sie generell, dass sich Parteien überholt haben?
Kertzscher: Ja. Das wird sich schon zur nächsten Kommunalwahl 2009 zeigen. Es wird immer schwieriger, Leute für die kommunalpolitische Arbeit zu begeistern. Ich denke nur an das Debakel in Hessen. Die Freien Wähler erhalten jetzt eine größere Akzeptanz.
Freie Presse 12.11.2008 Bettina Junge





