
Am Ascherdonnerstag blockierten die Mitglieder des NCC , selbstverständlich friedlich, den Zugang zum Rathaus, denn sie waren seit dem 11.11.2009 in Besitz des Rathausschlüssels. Es sah schon danach aus, als ob die Gemeinderatssitzung ausfallen müsste. Aber der Bürgermeister bewies wieder einmal seine Deeskalationsfähigkeiten und der Gemeinderat durfte den Ratssaal betreten.
Bürgermeister Klaus Kertzscher eröffnete die turnusmäßige Gemeinderatssitzung im Saal des Rathauses, am Donnerstag, dem 17. Dezember 2009, um 19.00 Uhr. Ein Bürger war als Gast erschienen. Die Einwohnerfragestunde wurde nicht in Anspruch genommen. Im Tagesordnungspunkt 3 wurde die Vorlage auf Wunsch des Hauptausschusses noch einmal in den Ausschuss zurückverwiesen. Der Bürgermeister nahm im folgenden Tagesordnungspunkt zum vorliegenden Bericht über Beteiligungen der Gemeinde an wirtschaftlichen Aktivitäten der Jahre 2007 und 2008 Stellung.
Bürgermeister Klaus Kertzscher eröffnete die turnusmäßige Gemeinderatssitzung im Saal des Rathauses, am Donnerstag, dem 21. Januar 2010, um 18.00 Uhr. Ein Bürger war als Gast erschienen. Die Einwohnerfragestunde wurde nicht in Anspruch genommen.
Der Tagesordnungspunkt mit den Informationen zum Haushaltsplan wurde zuerst behandelt: Die Gemeinde plant 2010 etwa 2 Mio. € Einnahmen und 2,4 Mio. € Ausgaben. Die Differenz zwischen Einnahmen und Ausgaben beträgt 370.000 €. Ursache dafür sind in erster Linie die nach einem neuen Abrechnungsverfahren (Doppik), das von der Stadt Limbach-Oberfrohna vor der gesetzlichen Neuregelung eingeführt wurde, notwendigen Abschreibungen für getäigte Investitionen in Höhe von 620.000 €. Die größten Baumaßnahmen in der Gemeinde werden
- die Kindergarten-Erweiterung/Vereinshaus,
- Hochwasser-Rückhaltebecken,
- Sanierung Schulturnhalle sein.
Traditionell war für den Vorabend des 3. Advent von Kirchgemeinde und Kulturausschuss wieder ein Weihnachtskonzert in der Christuskirche vorbereitet worden.

Bei neblig-kaltem Dezemberwetter kamen alle, die ein Herz für Musik haben. Die Kirchgemeinde hatte die Kirche weihnachtlich geschmückt. Der Männerchor Rottluff unter Leitung von Dr. Günter Herold kam von Lied zu Lied besser in Schwung und übertraf sich am Ende gemeinsam mit den Jagdhornbläsern aus Oelsnitz, und mit der kräftigen Unterstützung der vom Dirigenten ermunterten Zuhörer, beim »Steigerlied« fast selbst. Ohne Zweifel ein kulturelles Ereignis. Zu bedauern sind alle, die sich dieses entgehen ließen. ae
Kommentar zum Artikel in der Freien Presse
Die Freie Presse vom 16. Dezember 2009 berichtet über Niederfrohna. Journalisten brauchen einen Aufmacher und in Zeiten knapper Kassen schreiben sie gern über Haushaltslöcher. Das Zahlenmaterial im Artikel stammt aus der ersten Diskussion über den Haushaltsplanentwurf im Gemeinderat vor vier Wochen. Damals waren alle Vorhaben aufgelistet, die wir uns als Gemeinde wünschen:
- das Regenrückhaltebecken am Frohnbach
- der Ausbau der Hauses Oberen Hauptstraße 18
- der Ausbau der Schulturnhalle
- der Ausbau der Gewerbeparks Limbacher Straße
- neue Funktechnik für die Feuerwehr
- Kommunalanteil für den Ausbau der Kreisstraße K7311
In der Zwischenzeit haben die Gemeindeverwaltung, der Bürgermeister und auch die Mitarbeiter in Limbach-Oberfrohna fleißig gearbeitet, so dass der Haushaltsplanentwurf heute (so gut wie) ausgeglichen ist. Dazu wurden die Vorhaben, die im Jahr 2010 nicht finanzierbar sind auf die nächsten Jahre verschoben.
- 2010 Teil 1 des Regenrückhaltebeckens am Frohnbach
- 2010 Ausbau der Oberen Hauptstraße 18 (hier erhöht sich der Förderanteil durch das ILEK-Programm)
- 2010 der Ausbau der Schulturnhalle (Konjunkturpaket II)
- 2010 Ausbau der Gewerbeparks Limbacher Straße (Konjunkturpaket II)
- 2011 Teil 2 des Regenrückhaltebeckens am Frohnbach
- 2011 neue Funktechnik für die Feuerwehr (diese Funktechnik wird vom Land Sachsen zentral bereitgestellt und kommt noch nicht im nächsten Jahr)
- 2011 Kommunalanteil für den Ausbau der Kreisstraße K7311 (Ermächtigungsverpflichtung für 2010, falls die Kreisstraße bereits 2010 gebaut wird)
Die Zeiten sind nicht rosig, aber wir werden 2010 einen ausgeglichen Haushalt haben.
Bürgermeister Klaus Kertzscher eröffnet die turnusmäßige öffentliche Gemeinderatssitzung im Saal des Rathauses am Donnerstag, dem 22. Oktober 2009, um 19.00 Uhr. Ein Bürger war als Gast zugegen. Die Einwohnerfragestunde wurde nicht in Anspruch genommen. Die Entscheidung über die Beschlussvorlage für den Tagesordnungspunkt 3, die die Anfangszeiten der Gemeinderatssitzungen betrifft, wurde noch einmal vertagt.
Bürgermeister Klaus Kertzscher eröffnete die turnusmäßige Gemeinderatssitzung im Saal des Rathauses Niederfrohna, am Donnerstag, dem 18. Juni 2009, um 17.00Uhr.
Es hatte sich ein Bürger als Gast eingefunden. Die Einwohnerfragestunde wurde nicht in Anspruch genommen. Im Tagesordnungspunkt 2 legte die Verwaltung einen Entwurf für den Finanzkauf eines Verwaltungsfahrzeuges vor. Der TÜV für das alte Fahrzeug läuft am 30.06.09 ab. Im Vorfeld war die Anschaffung eines Dienstfahrzeuges auf Leasingbasis geplant. Dies war auch von der Stadt Limbach-O. so vorgeschlagen worden. Erst vorletzte Woche wurde von dort mitgeteilt, dass es eine gesetzliche Regelung für Kommunen gäbe, dass die Leasingrate nicht höher als 1% des Kaufpreises sein dürfe. Dies war aber nicht möglich. So wurde dann geprüft, ob ein Direktkauf möglich ist. Gemeinderat W. und Gemeinderätin G. sind verwundert über diese gesetzliche Regelung. Wenn dies stimme, dann könne eine Gemeinde ja nie etwas über Leasing finanzieren. Es gibt aber Gemeinden, die Hardware oder auch Telefonanlagen geleast haben.
Im Tagesordnungspunkt »Sonstiges« informiert der Bürgermeister über den Stand »Konjunkturpaket II«. Alle 3 eingereichten Anträge wurden abgelehnt. Die Gemeinde ging bei allen Ablehnungen in Widerspruch. Die Maßnahmen Sport und Schiesser werden nun in die 3. Runde gehen. Dort versucht man über eine Öffnungsklausel zur Genehmigung zu kommen. Die Maßnahme Schulsporthalle scheitert an zu geringen Schülerzahlen (die Landsregierung fördert grundsätzlich nur noch Schulen mit 25 Kindern pro Klasse) für die kommenden Jahre. Die im Vorfeld abgelehnten Maßnahmen Festplatz und Klassenzimmer sind bei den Behörden plötzlich wieder als Ersatzmaßnahmen aufgetaucht. Der Bürgermeister gab zu Protokoll, dass diese Entscheidungen nicht mehr nachvollzogen werden könnten. Die Gemeinde wurde nachträglich darüber informiert, dass sie eigentlich gar keine Fördermittel erhalten könne, weil sie im ILE-Gebiet liege. Die Zugehörigkeit der Gemeinde zu ILE war den Behörden aber im Vorfeld schon bekannt. Doch es gab im Vorfeld keinerlei Hinweise, dass ILE-Förderung K II ausschließe. Im Vorfeld hieß es nur, dass keine Doppelförderung von Projekten entstehen dürfe. Mit diesem Ausschluss werde einerseits der ländliche Raum von der Staatsregierung benachteiligt. Andererseits hätte sich die Gemeinde den enormen Aufwand des Papierberges sparen können. Die Behörden forderten bekanntlich ständig eine Überarbeitung der Antragsformulare. Auch das ILE-Projekt Obere Hauptstr. 18 sei noch nicht geklärt. Es mussten noch ergänzende Unterlagen nachgereicht werden.
Der Bürgermeister fasste kurz den Ausgang und die Ergebnisse der Gemeinderatswahlen zusammen und dankte allen Bürgerinnen und Bürgern für die hohe Wahlbeteiligung. Danach informiert er über die Neubesetzung der Schulleiterstelle. Trotz großer Bemühungen von verschiedenen Seiten ist es nicht gelungen, dass Frau O. die Stelle der Schulleiterin besetzen kann. Es hat sich aber eine interne Lösung gefunden, so dass keine auswärtige Lehrerin diese Stelle besetzt. Frau F. wird neue Schulleiterin und Frau O. übernimmt die neue 1. Klasse. Bürgermeister Kertzscher betont nochmals, dass die Leiterstelle immer nur für ein Jahr befristet ist, da die Schule aufgrund der Schülerzahlen unter sogenanntem Beobachtungsstatus steht. Er verwies nochmals deutlich darauf, dass eine Schließung der Schule oder eine Versetzung von Frau O. nie zur Debatte gestanden habe. Der Bürgermeister dankte Frau O. im Namen aller Gemeinderäte für ihre hervorragende Arbeit als stellvertretende Bürgermeisterin, als Lehrerin und vor allem als Schulleiterin.
Der Bürgermeister gab bekannt, dass die Gemeinderatssitzung im Juli ausfällt. Im August finden die Ausschusssitzungen noch einmal in alter Besetzung statt. Am 20.August wird sich der neue Gemeinderat konstituieren. Die Sitzung endete 18.00Uhr. kr/ae
Niederfrohnaer Heimatblatt 26.06.2009
Laut Statistischen Landesamt des Freistaates Sachsen und Dank der fleißigen Wahlhelfer ergibt sich für die Gemeinderatswahl 2009 das folgende vorläufige Ergebnis:
| Merkmal | absolut | % | Sitze |
| Wahlberechtigte | 2.115 | x | x |
| Wähler | 1.287 | 60,9 | x |
| Ungültige Stimmzettel | 55 | 4,3 | x |
| Gültige Stimmzettel | 1.232 | 95,7 | x |
| Gültige Stimmen | 3.600 | 100,0 | 14 |
| davon entfielen auf | |||
| Freie Wähler Niederfrohna | 2.797 | 77,7 | 12 |
| CDU | 329 | 9,1 | 1 |
| FDP | 315 | 8,8 | 1 |
| NPD | 159 | 4,4 | 0 |
Bürgermeister Klaus Kertzscher eröffnete die turnusmäßige Gemeinderatssitzung im Saal des Rathauses Niederfrohna, am Donnerstag, dem 22. Januar 2009, um 18.00 Uhr.
Es hatte sich ein Bürger als Gast eingefunden. Zu Beginn der Sitzung gedachte der Gemeinderat seines langjährigen Mitgliedes Harry Fiedler, der am 24.12.08 verstorben war.
Im Tagesordnungspunkt 3 billigte der Rat überplanmäßige Ausgaben von 2008 und die Jahresrechnung 2007.
Im Tagesordnungspunkt 4 informierte Herr N. von der Stadtverwaltung den Gemeinderat über den Bearbeitungsstand des Haushaltes 2009. Momentan ergäbe sich, nach dem neuen Rechnungssystem ein Fehlbetrag von 323.000 Euro. Nach dem alten Abrechnungssystem hätte man etwa 250.000 € in den Vermögenshaushalt überführen können. Letztlich müsse man 168.000 € aus der Liquiditätsreserve entnehmen. Aber große Investitionspositionen wie 160.000 € für den Ausbau eines Radwegnetzes und 150.000 € für den Ausbau des Geländes der ehemaligen Fa. Paul Kupfer zu einem Handwerkerpark böten einigen Spielraum.
Der Bürgermeister ergänzte, dass das Radwegprogramm, das auch Kindern und älteren Menschen ermöglichen soll jeden Punkt im Ort sicher mit dem Fahrrad zu erreichen und die Verbindung zu anderen Orten herzustellen, zwar für unsere Zukunft sehr wichtig sei, jedoch nur realisiert werden könne, wenn Fördermittel bewilligt werden und wenn die Gemeinden der Region zusammenarbeiten. Wenn eine dieser Bedingungen nicht gegeben sei, dann werde das Projekt nicht realisiert.
Der Ausbau der Infrastruktur der ehemaligen Fa. Kupfer sei wichtig, um die Flächen vermieten zu können, aber auch hier könne man das Projekt zeitlich strecken, um den Gemeindehaushalt im Notfall zu sichern.
Im Tagesordnungspunkt 5 begründete der Bürgermeister die Beschlussvorlage, die zusätzlich zur bereits erfolgten Beauftragung eines Rechtsanwaltes durch den Gemeinderat eine vorsorgliche Beauftragung durch die Stadtverwaltung Limbach-Oberfrohna vorsieht. Der Rat billigte diese Vorlage.
Im Tagesordnungspunkt Sonstiges informierte der Bürgermeister darüber, dass am 20.01. die Bauarbeiten der Hochwasserschutzmaßnahmen am Abfluss des Unteren Erlsteiches begonnen haben. Weiter informierte der Bürgermeister darüber, dass er am 23.01. zu einer Veranstaltung des SSG nach Waldenburg fahre, um Einzelheiten des sogenannten »Konjunkturprogrammes« zu erfahren.
Kulturausschussvorsitzender J. teilte mit, dass zur kommenden Ausschusssitzung alle Vereinsvorsitzenden eingeladen seien, um über die Vorbereitung des Heimatfestes 2011 zu beraten.
Gemeinderat K. fragte, ob es konkrete Pläne gäbe, wieder höhere Klassen an der Niederfrohnaer Schule zu unterrichten, um endlich die Jugend wieder zurück in ihren Heimatort zu holen. Die stellvertretende Bürgermeisterin antwortet, dass es zwar Ideen über eine sogenannte »Gemeinschaftsschule« gegeben habe, diese sei aber an Mehrzügigkeit gebunden. Darüber hinaus habe Sie keine Kenntnis konkreter Pläne der Behörden.
Gemeinderat B. brachte eine Bürgeranfrage vor, wie es in Sachen Verkehrsspiegel an der Einmündung der Oststraße aussehe. Der Bürgermeister antwortete, dass die betreffenden Bürger schriftlich darüber informiert wurden, dass die geplante Ortsbegehung mit der Polizei aufgrund der Schneeanhäufungen verschoben werden musste.
Gemeinderat W. fragte, ob es einen Termin für den Baubeginn des Autobahnzubringers gäbe. Der Bürgermeister verneinte, verwies aber auf das angekündigte »Konjunkturprogramm«. Die öffentliche Sitzung endete gegen 18.45 Uhr. Es schloss sich eine nichtöffentliche Sitzung an. ae
Beschlüsse Gemeinderat Januar 2009
B001/2009: 1. Den über- und außerplanmäßigen Ausgaben 2007 i.H.v. 58.483,99 EUR wird zugestimmt. 2. Dem Beschlussvorschlag auf Seite 71 der Jahresrechnung 2007 wird zugestimmt. AE: oG und oE
B004/2009: Die Stadt Limbach-Oberfrohna als erfüllende Gemeinde der Verwaltungsgemeinschaft zwischen der Stadt Limbach-O. und der Gemeinde Niederfrohna wird angewiesen, die Rechtsanwaltskanzlei mit der rechtlichen Vertretung der Gemeinde Niederfrohna in den Verfahren Gemeinde Niederfrohna ./. RZV Wasserversorgung, Bereich Lugau-Glauchau, wegen Abwasserliquidation, Gemeinde Niederfrohna ./. RZV Wasserversorgung wegen Erstattung von Abwassergebühren (Az: 1K1348/01) sowie RZV Wasserversorgung ./. Gemeinde Niederfrohna wegen Forderung (Az: 1K1841/03) zu beauftragen. AE: oG und oE






