Der Heimatverein lädt am 11. September 2010 Mitglieder und Symphatisanten ein zur Wanderung durch das Preßnitztal, von Jöhstadt nach Steinbach. Treffpunkt: 8.45 Uhr am Rathaus. Abfahrt 9.00 Uhr; Rückfahrt 15.00 Uhr. Bitte Teilnahme melden bei Viehweger (03722/83666)
Heimatverein – Singen mit Kaffeetafel/Buchlesung, 14.00 im Rathaus
Der Heimatverein besuchte am 30.01.10 das Naturkundemuseum Chemnitz im TIETZ.

Begründer des Museums, ursprünglich am Theaterplatz 1909 als »König-Albert-Museum« entstanden, ist der am 4. April 1841 in Dresden/Missouri geborene Auswanderersohn Johann Traugott Sterzel. Seine Eltern kehrten mit ihm 1842 nach Niederfrohna zurück. Das Frohnbachtal, das nach verlassen der Ortslage bis zur Mündung in die Zwickauer Mulde eine reizvolle Landschaft offenbart, war seine zweite Schule. Von 1855–60 besuchte er das Fürstliche Lehrerseminar in Waldenburg, von 1860–63 war er dort Hilfslehrer. Zeitgleich mit dem Lehrerseminar wurde das Natur- und Mineralienkabinett gestiftet. Johann Traugott Sterzel fand hier erstklassige Bedingungen vor, und wusste diese zu nutzen. 1863 wurde er Lehrer an der Höheren Bürgerschule in Chemnitz. Gleichzeitig war er im Verein für Naturkunde tätig. 1875 wurde er an der Universität Rostock promoviert, 1901 zum Professor berufen und 1909 zum Gründungsdirektor des Naturkundemuseums. Unter Sterzels Leitung wurden die »versteinerten Bäume« im Raum Chemnitz geborgen und erforscht. Er hatte mehrere Hundert wissenschaftliche Briefpartner in aller Welt. Am 15. Mai 1914 verstarb er in Chemnitz.
Im Gemeindeamt ist eine Broschüre erhältlich: Der Vater des versteinerten Waldes. Erinnerungen an Johann Traugott Sterzel. Preis 2,50 €
Die Jahreshauptversammlung des Heimatvereins findet im Rathaus statt.
Heimatverein – Besuch des Tietzmuseums, Abfahrt 9.30 Rathaus

Am 18. Oktober hatte der Heimatverein zur traditionellen Baumpflanzung anlässlich des 773. Jahrestages der urkundlichen Ersterwähnung von »Frohne«, am 19. Oktober 1236 in einer auf Burg Gnandstein ausgestellten Urkunde, zum Rathausplatz eingeladen. Bürgermeister Klaus Kertzscher begrüßte voller Freude alle Gäste, darunter mehrere Gemeinderäte, Pfarrer i.R. Frank Jung und seine Gattin, Bürgermeister i.R. Lothar Philipp und seine Gattin, die sich durch das regnerische Wetter nicht hatten verleiten lassen, in der Stube hocken zu bleiben. Die Männer des Heimatvereins und fleißige Helfer sorgten dafür, dass das Apfelbäumchen gute Voraussetzungen zum Wachstum bekommt. Vorbereitet hatten die Pflanzung wieder die Männer des Bauhofes. Die Damen des Heimatvereins bereiteten in der Zwischenzeit eine große Kaffeetafel im Rathaus vor. Der selbst gebackene Kuchen schmeckte im Anschluss an die »harte Arbeit« besonders gut.




