Ein begeisterndes Konzert gaben die Chöre aus Niederfrohna am Vorabend des 3. Advents beim traditionellem Weihnachtskonzert in der Christuskirche.
Unser Dank gilt dem Posaunenchor unter der Leitung von Christoph Winkler, dem Spatzenchor unter der Leitung von Viola Richter, dem Kirchenchor unter Leitung von Frau Schmidt und dem Männerchor unter der Leitung von Thomas Richter.












Der Heimatverein wanderte am 11. September etwa 9 km durchs Preßnitztal und fuhr mit der Preßnitztalbahn zurück zum Start.

Am 25. September eröffnete Bürgermeister Kertzscher gemeinsam mit der Sächsischen Milchkönigin Dominique Liebers (Mitte) und Organisatorin Ute Vogel mit einem Glas sächsischer Milch den 14. Niederfrohnaer Bauernmarkt. Die zuverlässigen Musiker des Niederfrohnaer Posaunenchors ließen, wie all die Jahre, zur Eröffnung traditionelle Weisen erklingen.
Solaranlage auf der Kindertagessrätte

Am 18.12.08 informierte sich Bürgermeister Klaus Kertzscher bei den Handwerksmeistern Steffen Böhme und Wolfgang Vogel über die neu installierte 24 m²-Solaranlage auf dem Dach des Kindergartens. Nach Einschätzung der beiden Handwerksmeister eignet sich die Warmwasseranlage für den Kindergarten besonders, da der Bedarf tagsüber, bei Sonnenschein auftritt. Die Installation wurde gefördert über das sogenannte Marktanreizprogramm. (www.bafa.de) ae
Weihnachtskonzert

Die Mitglieder des Niederfrohnaer Posaunenchores spielten auf der Orgelempore traditionelle Weihnachtslieder.

Der Niederfrohnaer Männerchor ließ schwungvolle Melodien bekannter Weihnachtslieder Revue passieren. Die Mitglieder des Spatzenchores, die den temperamentvollen Auftakt des diesjährigen Weihnachtskonzertes in der Christuskirche bestritten hatten, hörten auf den vorderen Bankreihen interessiert zu.
Klöppelausstellung

Am 30.11.08 eröffneten Mitglieder des Heimatvereins Niederfrohna und der Klöppelgruppe Niederfrohna eine gemeinsame Ausstellung in der Kleinen Galerie im Rathaus (Foto oben). Zum Weihnachtsmarkt konnten die Besucher dann wieder die Spitzen-Handwerkerinnen bei der Arbeit erleben (Foto unten).

Dank gilt allen beteiligten Klöpplerinnen und den Mitarbeiterinnen des Gemeindeamtes für Ihre logistische Unterstützung.
Weihnachtsfeier der Volkssolidarität

Die Ortsgruppe der Niederfrohnaer Volkssolidarität hatte, wie in jedem Jahr, liebevoll eine Weihnachtsfeier vorbereitet. Frau Drescher begrüßte am 7. Dezember, dem zweiten Advent, unter den Gästen im Saal der Wetzelmühle auch Bürgermeister Klaus Kertzscher und seine Gattin. Der Bürgermeister überbrachte die Grüße des Gemeinderates und sicherte der Ortsgruppe weitere Unterstützung zu.

Die Kindertagesstätte Pfiffikus präsentierte Lieder und Gedichte. Die Blaskapelle Freudenklänge (Foto links) startete dann mit »Volldampf« eine rasante Fahrt durch die internationale Weihnachtsliederlandschaft. Bei Kaffee und Stollen ließen sich die Senioren gern auf diese Fahrt mitnehmen, obwohl es nicht der Zug nach Kötzschenbroda war. ae
Am 13. Dezember 2008, dem Vorabend des 3. Advent, fand das traditionelle Weihnachtskonzert der Gemeinde Niederfrohna in der Christuskirche statt.
Eine musikalische Einstimmung auf das Weihnachtsfest boten der Spatzenchor, der Männerchor und der Posaunenchor des Ortes. Pfarrer Bilgenroth eröffnete die Veranstaltung und erinnerte an die Geburt Christi und somit an die Bedeutung dieses christlichen Festes.

Ephoralposaunenfest zum 100-jährigen Chorjubiläum in Niederfrohna auf dem Schulhof
- 10.00 Uhr Festgottesdienst zum Jubiläum des Posaunenchors in der Christuskirche Niederfrohna
- 13.00 Uhr Abschlussblasen an der Christuskirche Niederfrohna
- 18.00 Uhr in der Christuskirche Niederfrohna Bläserkonzert mit C-Braas
- 20.00 Uhr gemeinsame Feier mit allen aktiven und ehemaligen Bläserinnen und Bläsern und geladenen Gästen im Pfarrgarten
Sehr geehrter Herr Winkler, Sie leiten den Niederfrohnaer Posaunenchor, warum nehmen Sie jeden Montag an der Übungsstunde teil?
Ch. W.: Weil das die entscheidende Möglichkeit zur musikalischen Weiterbildung, der Übung und der Vorbereitung auf Veranstaltungen ist, die im Laufe des Jahres anliegen. Der Schwerpunkt unserer Arbeit liegt auf der Gottesdienstbegleitung. Wir treten aber auch zu weiteren Veranstaltungen der Kirchgemeinde, der Kommune, zum Bauernmarkt, zum Weihnachtsmarkt und bei Veranstaltungen von anderen Vereinen auf.

Wie kamen Sie selbst zum Posaunenchor?
Ch. W.: Ich sehe den Posaunenchor als meinen Dienst und meine Aufgabe in der Kirchgemeinde an. Die Musik bereitet mir und anderen Freude. Ich kann hier Persönliches einbringen.
Wann kamen Sie zum Posaunenchor?
Ch. W.: Mein Vater war Chorleiter und Bläser im Niederfrohnaer Posaunenchor. Er prägte meine Geschwister und mich wahrscheinlich auch. Mit elf Jahren erlernte ich das Tenorhom spielen, und stieg später, als die Arme lang genug waren, auf die Posaune um. Von meinen sechs Geschwistern sind heute drei im Posaunenchor aktiv. Aber nach dem Heimatfest von 1965 kam eine Zeit, in der dem Posaunenchor die erwachsenen Mitglieder ausgingen. Die Musik verstummte. Es war Pfarrer Engemann, der uns Jugendliche ermutigte. So übten wir ab 1967 wieder als Posaunenchor. Nach und nach kamen auch einzelne erwachsene Bläser zurück. Ab 1968 konnten wir wieder als Posaunenchor zu Veranstaltungen auftreten. Walter Friedrich hatte den entscheidenden Anteil an unserer soliden Ausbildung. Sein Engagement bewirkte auch, dass der »Funke« auf uns übersprang.
Was gefällt Ihnen am Posaunenchor besonders?
Ch. W.: Wir finden uns zum gemeinsamen Musizieren zusammen, das ist schon etwas. Darüber hinaus durchleben wir in unseren Auftritten aber auch gemeinsam Anstrengung und Freude. Aus dieser Gemeinschaft entspringt auch der Ansporn zum Weitermachen.
Wo liegen die historischen Wurzeln des Posaunenchores?
Ch. W.: Um 1900 wurden in Sachsen vor allem aus christlichen Jungmännervereinen heraus Posaunenchöre in großer Zahl gegründet. Deshalb häufen sich in unserer Zeit auch die 100-jährigen Jubiläen. Der Niederfrohnaer Chor wurde Mitte des Jahres 1908 gegründet. Ein genaues Gründungsdatum ist nicht überliefert. Wir sind aber besonders stolz darauf, dass unser Chor selbst die beiden Weltkriege überstand.
Wie sieht es mit dem Vereinsnachwuchs aus?
Ch. W.: Unser Posaunenchor hat Mitglieder aus vielen Generationen. Das älteste Mitglied, Johannes Kühnert, ist 54 Jahre alt und Dorothee Stoll ist mit 12 Jahren unsere Jüngste.
Gibt es einen Dachverband?
Ch. W.: Ja, unser Chor erhält wertvolle Unterstützung durch die Sächsische Posaunenmission e.V. Dort sind etwa 450 sächsische Posaunenchöre organisiert. Der Sächsische Verein ist wiederum im deutschen Dachverband organisiert.
Auf welchen Auftritt bereiten Sie sich gerade vor?
Ch. W.: Wir haben bereits Proben mit anderen Posaunenchören absolviert, um uns vom 30.05. bis 01.06.08 am Bläsertreffen in Leipzig zu beteiligen. Die Abschlussveranstaltung wird am Sonntag, dem l. Juni im Leipziger Zentralstadion stattfinden. Dort werden dann alle Beteiligten gemeinsam musizieren. Man spricht von mehr als 16.000 Bläsern.
Sehr geehrter Herr Winkler, recht herzlichen Dank für das Gespräch,
(21.05.08ae)





